an alles gedacht …?

Abluft im Erdgeschoss, wo der Handwerksbereich mit Holzbearbeitungsmaschinen eingerichtet werden soll, genügend Platz für den Eurythmiefundus, eine bautechnische Lösung für gleichzeitig probende Musikgruppen, genügend Südsonne für die Anzucht im Gartenbaubaubereich, Infrastruktur für die digitale Tafel in der Kunstwerkstatt, brandschutzkonforme und trotzdem kerzenlichtgetragene Festgestaltungsmöglichkeiten und was, noch mal, muss an technischen Voraussetzungen für den Sprachunterricht bedacht werden?

Köpfe und Leitungen haben geraucht, als sich kürzlich unsere Mitarbeiter mit der Geschäftsführung im virtuellen Raum getroffen haben, um zu schauen, ob die Planungen für unseren Neubau aus den Schul- und Architekturbüros auch mit den pädagogischen und alltagpraktischen Bedürfnissen unserer Schule zusammenpassen und wo nachjustiert werden muss.

Lust hat diese Sitzung gemacht, Vorfreude auf unser „Haus der Mitte“ gebracht und Gelegenheit gegeben, alle Schulbereiche zu versammeln. Die Arbeit hat nun unsere Baubeauftragte: nämlich, das, was an Wünschen und Anforderungen deutlich geworden ist und sich auf den gesamten Schulbereich von der ersten bis mindestens zur 10. Klasse bezieht, auch in zunächst einem einzigen Bauabschnitt abbilden zu können – also fest zu Verabredendes mit Provisorischem zu vereinbaren. Aber darin sind wir ja geübt!

Ein neues Interim für unsere 4. Klasse

Das Schuljahr begann provisorisch im Provisorium: für den Containeranbau, der unsere vierte Klasse beherbergen sollte, fehlten für die endgültige Nutzungsaufnahme noch ein paar Unterschriften. Das war gut für die Hausbauepoche – konnte der ungenutzte Raum doch das viele Material und Werkzeug aufnehmen. Das war aber nicht ganz so schön für die vierte Klasse, die ihren Unterricht zunächst im Mensaraum begann. Und das wiederum war erstmal nicht so schön für alle anderen Klassen, die nun ihr Mittagessen in den Klassenräumen einnehmen mussten. Was dann für einen Schulbetrieb unter Coronabedingungen aber schließlich doch ganz hilfreich ist. Nun, Coronaschule und damit abgesondertes Mittagessen für jede Klasse gilt zwar weiter, die vierte aber konnte nach den Herbstferien ihre neuen, wirklichen Räume beziehen!

Alle Genehmigungen sind da und zum letzten Bausamstag haben die helfenden Eltern und Mitarbeiter alles so hergerichtet, dass sich unsere vierte Klasse nun über ein großes, lichtdurchflutetes Klassenzimmer freuen kann.

Warum, nochmal, bauen wir eigentlich so schnell weiter und können nicht erstmal ein paar Jährchen hier drin bleiben …..?

Was ist denn da auf unserer Wiese los …?


Autos, Gerätschaft, ziemlich viel Krach und Männer, die sich über den Boden beugen … nah herankommen soll man nicht – unser Hausmeister Christoph Stephan aber macht ein paar Schnappschüsse, die verraten, was dort vor sich geht:

Mit langen Bohrern werden Bodenproben auf unserem Baufeld genommen.

Es geht los!

Nach langem Warten auf einen positiven Fördermittelbescheid legen wir jetzt richtig los (und hoffen nur, dass uns Corona nicht allzu sehr aufhalten wird): eine Architektengemeinschaft ist ausgewählt und steht uns engagiert zur Seite, Ausschreibungen laufen, die Pläne und Zeichnungen wurden an die aktuellen Bedürfnisse und Anforderungen angepasst. Und: der Bauantrag ist eingereicht! Nun dauert es nicht mehr lange, und es ist auch auf unserem Baufeld zu sehen, dass Mittelstufengebäude und Mittagshaus bald Realität werden.

In den Räumen der Architekten-Arbeitsgemeinschaft, die unser Bauvorhaben begleitet, unterzeichnet unser Vorstand Sabine Schröder die Bauantragsunterlagen für unseren 1. Bauabschnitt – Mittagshaus und Mittelstufenhaus. 

früh übt sich – Hausbauepoche der 4. Klassen

Auch wenn im Hintergrund längst die Köpfe dampfen, um Nachhaltigkeit, Funktionalität, Schönheit und Ressourcenschonung unter ein Schuldach zu bekommen – zu sehen ist noch nichts von unserem Schulneubau.

Da sind wir schneller, dachte sich die 4. Klasse vor den Sommerferien und nutzte ihre Hausbauepoche zum Bau eines Lehmofens. Auch hier musste überlegt und gut geplant werden, um das, was im Großen gilt, auch im Kleinen zu verwirklichen. Und mit Erfolg: nach einigen Tagen intensiver Bautätigkeit konnte die erste Pizza gebacken werden.

Allerdings: dem Ofen fehlte noch ein Dach. Und hier wiederum packte nach den Sommerferien die nunmehr 4. Klasse an: Geschält, gesägt und angepasst wurden Robinienstämme, aufgestellt zu den Stützen eines Dachstuhls und schließlich mir Brettern gedeckt.

Nach einer Woche konnte Richtfest gefeiert und dem kommenden Herbstregenwetter gelassen entgegengeblickt werden.

Ausgestattet mit theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung warten nun schon fünf Jahrgänge darauf, den Fortschritt unseres Schul-Neubaus fachmännisch kommentieren zu können. Aber nicht mehr lange, dann bauen wir um die Wette …

neues Schild – neues Bild: mit Schwung und öffentlicher Bauförderung in die Zukunft

Das Neue Schuljahr startet für uns mit den besten Aussichten: der so lang ersehnte Fördermittelbescheid ist da! Mit fast 8,3 Millionen Euro fördert der Freistaat Sachsen den ersten Abschnitt unseres Schulneubaus.

Jetzt laufen die Planungen auf Hochtouren, damit im Sommer 2022 die ersten beiden Häuser, deren Errichtung durch die Förderung mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes mitfinanziert wird, bezogen werden können.

Unser Logo haben wir derweil schon einmal angepasst – und können so bald zuschauen, wie hinterm Schild die Gebäude aus Stein und Holz und viel Engagement und Freude heranwachsen.


Wir freuen uns auf drei neue Klassen und viele neue Gesichter

Übermorgen heißen wir sie feierlich willkommen: Kinder und Eltern in zwei neuen ersten und einer neuen fünften Klasse, dazu etliche neue Kolleginnen und Kollegen.

Bis dahin allerdings müssen wir noch ganz schön werkeln und putzen und schmirgeln und schrubben.

Immerhin: die Sanitärerweiterungen stehen. Außerdem die neuen Fach- und Klassenraumcontainer, die nur noch auf letzte Nutzungsfreigaben warten.

Aber auch den Rest schaffen wir noch: Klassenräume grundreinigen, einrichten, Gardinen hängen, Geländer an die Rampen bringen, der Tischtennisplatte ein gutes Fundament geben … und schließlich alles für das große Einschulungsfest schmücken … aber zum Glück ist ja noch ein Tag Zeit …


Kinder gibt’s zwar gerade keine, genug zu tun aber allemal

Covid-19-bedingt liegt unsere Schule hinter verschlossenem Straßentor.

Die Kinder unserer Schule lernen und arbeiten nun schon seit drei Wochen zu Hause. Die Eltern auch.

Das heißt aber nicht, dass an unserer Schule nichts passiert – nein, im Büro dampfen die Köpfe und Rechner, um unsere Schulzukunft zu profilieren und unsere neuen Gebäude auch in unsicheren Zeiten realisieren zu können. Und in Werkstatt, Hof und Garten ackern Hausmeister und Gartenbaulehrerin (in gehörigem Abstand!), um dringende Aufgaben zu erledigen: legen Wege an, bauen neue Bänke und Beete und bringen eine großzügige Spende von Hornbach in die Erde.

grünes Licht in Sicht?

In seiner Sitzung am 26. März stimmte Dresdner Stadtrat dem „Maßnahmeplan der Landeshauptstadt Dresden zur Bildungsinfrastruktur“ zu. Darin enthalten: unser Antrag auf Förderung der Baukosten für den 1. Abschnitt unseres Schulneubaus.

Ein Stein fällt uns vom Herzen – und soll zum Fundament für unsere Zukunft werden.

Nun warten wir gespannt auf die nächste Nachricht der Förderbank, hoffen, alle Hürden aus dem Weg geräumt zu haben und darauf, den endgültigen Bescheid bald tatsächlich in den Händen zu halten. Und dann: los geht’s!